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Thal Buechberg

Lage

Der Thaler Buechberg schiebt sich als letzter Riegel zwischen das Appenzeller Land und den Bodensee. Der nahen Bodensee, der Alpenrhein und die steilen Südhänge bieten eine perfekte Grundlage zur Erzeugung hochwertiger Weine. Umrandet wird der Rebberg durch einen geschützten Eichenwald, in welchem zahlreiche sehr alte Steineichen wachsen und ihre Wurzeln in den lockeren Sandstein treiben.

Böden

Die Böden am Buechberg entsprechen in ihrer Zusammensetzung einem lehmigen Sandboden, der aus Verwitterungsböden der Kreidezeit entstand. Eine Besonderheit ist die an vielen Stellen zu Tage tretende Sandsteinformation, welche als Basis für die besondere Mineralität der Weine vom Buechberg angesehen wird.

Mikroklima

Seit dem 9. Jahrhundert ist der Thaler Buechberg bekannt für sein mildes Klima, das die Gedeihung von hervorragenden Weinen begünstigt. Zahlreiche Trockensteinmauern innerhalb der Rebberge speichern die am Tag abgegebene Wärme und strahlen diese in der Nacht an die Rebstöcke ab. Im Herbst ist es der warme Südwind, der Föhn, welcher die Ausreifung der Trauben an den Rebstöcken ermöglicht und des Winzers Herz höher schlagen lässt. Durch diese speziellen mikroklimatischen Besonderheiten wird es möglich, dass am Buechberg südländisch Traubensorten wie Merlot oder Malbec gedeihen und kraftvolle, extraktreiche Weine vinifiziert werden können.

Thal Halde

Lage

Der Hausrebberg des Weingut Herzog liegt am Rand des Naturschutzgebiets Buechsee, das Heimat für zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen, zum Beispiel Kamm- und Teichmolch (auf der Roten Liste CH), ist. Der geschützte Rebberg an exponierter Südlage profitiert von der uneingeschränkten Sonneneinstrahlung von Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang.

Böden

Die Rebstöcke der Halde wurzeln als einziger Schweizer Rebberg auf einem Seelaffen-Boden. Der Seelaffe ist ein blaugraues, ziemlich grobkörniges kalkreiches Trümmergestein, dem zähe Härte und Frostbeständigkeit eigen sind. Im Seelaffen-Boden finden sich Herzmuschel-, Austern- und Haifischzähne-Versteinerungen, die aus dem Burdigalium des Mittleren Miozäns datieren.

Mikroklima

Besonders die für den Weinbau entscheidenden Tage im Herbst sind an der Halde, dank des Föhneinflusses, meist trocken und angenehm mild. Der vom Bodensee aufziehende Nebel wird schnell verblasen und die Feuchtigkeit trocknet bis in die späten Morgenstunden ab. Die kühlen Nächte und die warmen Tage sind für die Bildung vieler Aromen entscheidend. Dank dieser glücklichen Konstellation können die Pinot Noir Trauben optimal ausreifen und zum Zeitpunkt der optimalen Aromabildung, Farb- und Gerbstoffreife geerntet werden.